Autor: Tanja Kurzenknabe

Vögel

Vögel – unsere gefiederten Freunde. Ich liebe sie – auch wenn sie mich im Frühjahr viel zu früh wecken. Enten, Schwäne, Singvögel und auch die Kormorane, die keinesfalls hässlich sind. Besonders angetan haben mir es die Weißstörche. Im Umland habe ich zwei Möglichkeiten, Störche zu fotografieren. Zum einen bietet sich Sanderhausen an, denn hier kann ich hinradeln. Ein weitere tolle Möglichkeit findet sich im Naturschutzgebiet Glockenborn. Basstölpel  hab ich auf Helgoland fotografiert. 

Kassel – my hometown

Ich liebe den Song „My hometown“ vom „Boss“ und ich liebe Kassel, unser Dorf mit Straßenbahn. Kassel ist grün.  Kassel ist bunt. Kassel ist vielseitig. Kassel hat Geschichte, lebte hier doch der eine oder andere Kurfürst. Dank ihnen haben wir heute noch die Orangerie in der Karlsaue, Löwenburg, Herkules, Schloß Wilhelmshöhe und die Wasserspiele im Bergpark , einmalig auf der Welt und zu Recht Weltkulturerbe. Der Bergpark ist im wunderschönen Habichtswald gelegen. Von Wilhelmshöhe fließt die Drusel durch Kassel und mündet letztendlich in der Fulda. An der Drusel lassen sich im Winter tolle Eisfiguren fotografieren. Mitten durch Kassel fließt die Fulda, sie lädt zum Verweilen genauso ein wie zum Wassersport. Im manchen Winter friert sie auch zu. Es schließen sich die Fuldaauen an, die zum Teil als Erholungsgebiet genutzt werden. Ein andere Teil bietet als Naturschutzgebiet vielen Vögeln Lebensraum. Jedes Jahr im Frühling blühen in Kassels Innenstadt die Kirschbäume im strahlenden Rosa. Ein wunderbarer Anblick, den man in der Treppenstrasse und an der Gustav-Mahler-Treppe bewundern kann. Eine Blumeninsel haben wir – Insel Siebenbergen in der Karlsaue. Kassel war und bleibt unmittelbar mit dem Namen der Familie Henschel verbunden. Das alte Henschelgelände in Kassel ist der Öffentlichkeit leider nicht mehr offiziell...

Amphibien

Zu unseren einheimischen Amphibien oder Lurchen zählen Frösche, Kröten, Molche, Salamander und Unken. Jedes Jahr im Frühjahr sind sie unterwegs zu ihren Laichgewässern. Dort legen sie dann ihre Eier ab. Als Larven oder Kaulquappen verbringen sie die erste Zeit ihres Lebens im Wasser. Nach ihrer Metamorphose beginnen sie dann ihr Landleben und kehren meist nur zur Fortpflanzung ins Wasser zurück. Sie sind zeitlebens an Feuchtbiotope gebunden. Sie ernähren sich von Würmern, Schnecken und Insekten. Wenn man auf ihre Hände schaut, wird man feststellen, dass sie nur vier Finger haben. Um sich vor Feinden zu schützen, sondern sie Schleim mit Giftstoffen aus ihrer Haut ab. Ich mag die kleinen Kerlchen und freue mich über jedes Exemplar, was mir vor die Linse hüpft.

Vollmondstimmung auf dem Dörnberg

Neulich bei Vollmond zog es mich auf den Dörnberg zu den Helfensteinen – nichtahnend, dass dort ein Schnee läge, der erste in diesem Jahr. Also stapften wir den Berg hoch. Oben angekommen erwartete uns eine gar zauberhafte Stimmung. Der Vollmond überzog mit seinem silbrigen Licht die Landschaft und der Schnee glitzerte. Unten im Tal zogen Nebenschwaben hindurch. Die Rufe einer Eule begleiteten uns. Die Stimmung war sehr mystisch und ich muss sagen, das reine Vollmondlicht ist das schönste Licht überhaupt. Aber seht selbst.    

Unesco Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark Wilhelmshöhe ist Kassels ganzer Stolz. Seit dem 23. Juni 2013 ist er als Unesoco Weltkulturerbe anerkannt. Der Herkules, uner Wahrzeichen,  ist schon aus der Ferne zu sehen. Das Schloß Wilhelmshöhe beherbergt Gemälde alter Meister, der Weißensteinflügel erlaubt einen Blick in die kurfürstliche Vergangenheit. Im Bergpark selbst gibt es aber noch viele kleine sehenswerte Bauwerke zu sehen, wir haben sogar eine Pyramide. Die Wasserspiele sind ebenfalls ein absolutes Muß. Sie leiten einen vom Herkules über die Steinhöfer Wasserfälle, die Teufelsbrücke  und das Äquadukt letztendlich hinterunter zum Fontainenteich.  Aber auch ohne fließend Wasser sind all diese Bauwerke zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Ganz besonders liebe ich aber die Löwenburg, als künstliche Ruine erbaut, hat sie einen besonderen Reiz.

Langes Feld Kassel

Das Lange Feld ist eine große Fläche in Kassel Niedezwehren, welches leider trotz Bürgerinitiave zu einem Gewerbegebiet wird. Erste Flächen sind schon bebaut. Ein Teil des Areals wird landwirtschaftlich genutzt. Es gibt auch kleinere Tümpel, an den auch mal ein gefederter Sänger zu entdecken ist. Hier gibt es Feldhasen und Feldlerchen, Stieglitze, Rehe – die Frage ist nur: Wie lange noch?

Lebensraum Kiesgrube

Das Leben findet einen Weg und erobert sich den Lebensraum zurück – in einer alten Kiesgrube. Gerätschaften werden einfach überwuchert. Es gibt die verschiedenesten Insekten wie Bläulinge, Große Sumpfschwebefliege, Blutströpchen, interessante Vögel wie den Neuntöter, Kreuzkröten, kleine Echsen und vieles mehr.

Reinhardswald

Zwischen Kassel und Göttingen liegt der Reinhardswald, ein sehr ursprünglicher Wald, dominiert vom Dornröschenschloß Sababurg. Ein Highlight ist der Urwald Sababurg, eines der ältsten Naturschutzgebiete Deutschlands. Dieser ehemalige Hutewald strotzt nur so vor Buchen und Eichen, einige sind fast 1000 Jahre alt.Totholz bleibt liegen oder stehen, bildet interessante Formen, die an manches Tier errinnern. Zwischen Eichen und Buchen gibt es aber auch allerhand andere Bäume wie z. B. Erlen zu sehen. Im Frühjahr sprießen die kleinen Buchekeimlinge überall hervor, Siebenstern blüht und der Farn bildet seine Knopsen. Im Sommer steht der Adlerfarn gut einen Meter hoch. Und im Herbst ist der Wald ein gelb-orange leuchtendes Blättermeer. Pilze bilden ihre Früchte aus. Ende September, Anfang Oktober bietet sich dort die Möglichkeit, den Hirschen bei der Brunft beizuwohnen. Es gibt auch weiße Hirsche in diesem Wald. Mit ein bißchen Glück trifft man auf auch auf eine Wildkatze. Sehenswert ist auch der 250-jährige Apfelbaum in Beberbek, wenn er in voller Blüte steht. In der Nähe legt noch eine alte Eichenallee Zeugnis der Vergangenheit ab. Einige meiner Fotos habe ich Galerien für Euch zusammengestellt.

Weißstörche in Glockenborn

In Glockenborn bei Wolfhagen gibt es ein kleines Naturschutzgebiet mit einem Storchenhorst, dass ich in 2017 zum ersten Mal besucht habe. Es ist von einem Pärchen bewohnt. Es gibt aber auch noch andere interessante Vögel dort wie z.B. Bekassinen, Blaukehlchen. Letztere habe ich aber leider noch nicht gesehen.