Autor: Tanja Kurzenknabe

Polarlichter in Deutschland

Beinahe hätte ich es komplett verschlafen, die Polarlichter am 10.05. und 11.05.2024. Um 0:25 bin ich zum Glück aufgewacht, habe mich über einen Lichtstreifen am Himmel gewundert, den ich aus meinem Schlafzimmerfenster sehen konnte, mir was über den Schlaf gezogen und bin rausgegangen. Um die Ecke sprach mich eine Nachbarin, bis dahin unbekannt an und wir sind kurzerhand raus zum Dörnberg gefahren. Und es hat sich gelohnt. Ich habe das erste Mal Polarlicht wirklich gesehen. Es war so toll! Die ISS hatte auch noch einen Überflug über die Helfensteine! Ich hoffe, die Sonne bleibt noch ein wenig aktiv und schenkt uns noch mehr solcher Momente, vorzugsweise an den Wochenenden.

Reptilien

Eidechsen – einige davon haben wir auch in Deutschland wie z.B. die Zauneidechsen, Waldeidechsen und Blindschleichen.Ringelnattern und Kreuzottern sind bei uns ebenso heimisch, in anderen Regionen Deutschlands gibt es auch noch die Schlingnattern, Würfelnattern und die Äskulapnatter. Die europäische Schildkröte ist vereinzelt noch zu finden. Für größere Reptililien wie Krokodile oder Varane muss man dann schon etwas weiter wegfahren. Allen gemeinsam ist, dass es wechselwarme Tiere sind. Sie brauchen warme, sonnige Plätze zum Aufwärmen.

Pietzmoor

In 2024 ging es wieder sehr spontan übers Wochenende ins Pietzmoor – natürlich wegen der blauen Moorfrösche! Aber wir hatten an einem Tag auch das Vergnügen, die Kreuzottern des Pietzmoors zu treffen. Ich persönlich finde Schlangen toll. So gingen sogarn 2 Wünsche in Erfüllung: nämlich endlich eine Kruezotter in freier Natur überhaupt zu sehen und sie zu fotografieren.

Diemeltal – Schmetterlingssteig

Der Schmetterlingssteig im Diemeltal ist einer meiner Lieblingswege im Umland, verbindet er doch mehr als 20 Kalkmagerrasen und ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Bärlauchblüte im Frühjahr ist ein Traum. Einen Teil des Schmetterlingssteig, genauer gesagt alles zwischen Hümme, Liebenau, Lamerden bin ich mittlerweile mehrmals abgewandert. Aber auch mit dem Rad lassen sich Teile der Weges erradeln. Bei den Kalkmagerrasen, die zugänglich sind, habe ich zusammengerechnet vermutlich schon Tage inmitten von Orchideen und Insekten verbracht.

Firnsbachtal

Das Firnsbachtal – ein kleine beschauliche Klamm, die ein wenig die Erinnerungen an die Alpen wach werde lässt. Der Firnsbach ist etwas weniger als dreieinhalb Kilometer lang und entspringt im hohen Habichtswald, nicht weit vom Ziegenkopfgipfel.

Great Migration 2022

In 2022 ging ein weiterer Kindheitstraum in Erfüllung – einmal die große Tierwanderung in Ostafrika erleben. Unglaublich, wieviele Gnus und Zebras unermüdlich unterwegs sind. Aber es gab auch immer wieder kleinere Gruppen, die sich mal ausgeruht haben.

Hochheide im Willinger Land

Nicht nur in Norddeutschland gibt es Heide, sondern auch in der näheren Umgebung, im Willinger Land. Im Naturschutzgebiet Neuer Hagen gibt es das größte Heidegebiet außerhalb Norddeutschlands. Birken, Ginster, Moosen, Farnen , Kiefern und seltene Vogelarten sind dort heimisch. Zur Heideblüte ist alles in Purpur getaucht. Weitere Heideflächen findet man in der Nähre von Usseln auf dem Ettelsberg, dem Osterkopf, Kahle Pön und Orenberg.

Blaue Frösche

Beim dritten Anlauf endlich mal Moorfrösche zu sehen und zu fotografieren hat es dieses Jahr nun endlich geklappt. Wir waren in Schneverdingen am Pietzmoor. Das Wetter war eher suboptimal, aber wir haben welche gesehen und auch fotografieren. Für das schönste Blau hat leider die Sonne gefehlt. Zu kurz ist diese Phase, maximal 4 oder 5 Tage sind die Männchen blau während der Paarungszeit. Ist der Laich abgesetzt, wandern die Frösche aus dem Teich wieder zurück ins Moor bzw. in den Wald.

Märzenbecher

Es gibt sie noch – mitten im Wald – die Märzenbecher. Man muss nur wissen wo… oder jemanden kennen, der so lieb ist, es einen zu verraten.

Radtour nach Eschwege

Zweimal schon bin ich auf der Werra und damit auf der ehemaligen Grenze gerudert. In 2022 hab ich es endlich geschafft, auch mal entlang der Werra zu radeln. Ich bin mit dem Pedelec bis nach Witzenhausen mit dem Zug gefahren. Dort radelte ich dann bei bestem Wetter los. Die Strecke ist wunderschön und meist flach. Ich bin über Jestädt und unterhalb von Grebendorf nach Eschwege gefahren. Dort habe ich dann Familie besucht. Zurück bin ich über Oberhone und Niedhone dann wieder der Werra folgend zunächst bis Wann. Münden geradelt. Von dort wollte ich eigentlich mit dem Zug zurückfahren. Aber wie das so ist: es fuhren wegen eines Oberleitungsschadens keine Züge. Zwei Kassler Radler warteten dort schon eine Stunde und entschlossen sich dann, zurück nach Kassel zu radeln. Ich hätte mich anschließen können, aber ich brauchte erstmal eine Pause. Dann wurde es schneller als gedacht dämmrig und ich suchte mir den Radweg. Im Dunkeln zu radeln war sehr viel anstrengender als ich dachte; ich war froh, wenn ich immer wieder die roten Rücklichter der beiden Radler in der Ferne entdecken konnte. Irgendwann hatte ich die Beiden dann auch eingeholt oder sie auf mich gewartet. Wir fuhren dann gemeinsam nach Kassel. Das...