Von Fan Fiction zum Weltbestseller: So wurde E.L. James erfolgreich

Ein Gastbeitrag von Melanie Schultz:

Von Fan Fiction zum Weltbestseller: So wurde E.L. James erfolgreich 

Angehenden Autoren wird häufig davon abgeraten, ihre Werke im Selbstverlag herauszubringen, denn viele Laien meinen noch immer, dass dies eine Nische für Hobbyschriftsteller ist und den Weg zu einer Veröffentlichung durch einen etablierten Verlag verbaut. Dass dies keineswegs der Fall sein muss, beweist die erfolgreiche Schriftstellerin E.L. James, die genau diesen Weg gegangen ist.

Von der begeisterten Lesern zur Autorin

Die 1963 geborene Britin Erika Mitchell, die unter dem Pseudonym E.L. James berühmt werden sollte, hatte niemals eine Karriere als Schriftstellerin geplant und auch selbst noch nie geschrieben, als sie die Twilight-Trilogie von Stephenie Meyer las. Die Geschichte um die Liebe zwischen einem Vampir und einer Sterblichen faszinierte die Mutter von zwei Kindern so sehr, dass sie spontan eine Fortsetzung zu schreiben begann. Zunächst veröffentlichte sie diese Geschichte ohne jede kommerzielle Absicht in einem Fan-Forum und später auf einer eigenen Webseite. Nach etwas Ermutigung durch ihre ersten Leser arbeitete sie den Text zu einem eigenständigen Buch ohne Bezug zu Twilight um und publizierte ihn unter dem Titel „Fifty Shades of Grey“ als E-Book und als Book-on-Demand.

Kleiner Anfang, großer Erfolg

Obwohl für ihren Erstling kaum Werbung gemacht wurde, konnte E.L. James in kurzer Zeit eine zunehmende Zahl von Fans gewinnen, die sie auch mit den beiden Folgebänden überzeugte. Schließlich wurde ein renommierter Verlag auf sie aufmerksam, der „Fifty Shades of Grey“ in gedruckter Form auf den Markt brachte. Heute zählt die Trilogie, die in 52 Sprachen übersetzt wurde, mit mehr als 125 Millionen verkauften Büchern zu den weltweit bekanntesten Bestsellern. Dies zeigt, dass Selfpublishing gerade für Autoren mit einem eher ungewöhnlich Weg zum Schreiben durchaus erfolgversprechend sein kann. Auch für spezielle Themen und Genres abseits der aktuellen Buchtrends empfiehlt das Schreibportal http://www.buchschreiben.com/ diese Form der Veröffentlichung, da so zielgenau das passende Publikum erreicht werden kann.

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