Helgoland – Kegelrobben und Basstölpel

Schon seit längerem reizte mich der Gedanke, Kegelrobben auf der Düne vor Helgoland zu fotografieren.

Ende Januar dieses Jahres war es dann endlich soweit – ein verlängertes Wochenende mit Freunden auf Helgoland.

Es war stürmisch, regnerisch und kalt, aber das konnte uns nicht davon abhalten, an zwei Tagen auf die Düne zu fahren und stundenlang im Wind/Sand auf dem Strand zu knien und Kegelrobben zu beobachten und fotografieren.

Highlight war ein nur wenige Tage altes Baby, welches wir ausgiebig beim gesäugt werden und anschließendem erkunden beobachten und fotografieren konnten. Aber auch die großen Kegelrobben sind fotogen und haben oft posiert für uns.

Kegelrobben und Seehunde

Natürlich haben uns an die Abstandsregel (ca. 30 m) gehalten, mit 400 mm Brennweite muss man ja auch nicht so dicht ran. Kegelrobben können an Land sehr schnell werden. Auch davon konnten wir uns überzeugen, als ein älterer Bulle einen Jüngeren aus dem Wasser jagte und dieser auf der Flucht direkt den Strand hinauf zu uns robbte – erstaunlich schnell.

Uns blieb auch nur der Rückzug – wobei wir ein Auge auf das Robbenbaby haben mussten, dem wir uns nicht zu dicht nähern wollten.

Leider haben wir sehr viele Besucher gesehen, die sich auf nur wenige Meter den Robben und den Robbenbabies genähert haben. Die Naturschutzbeauftragte vor Ort hatte viel zu erklären.

Neben den Robben sind natürlich noch die Basstölpel und Lummen am Vogelfelsen ein Highlight für fotografisch Interessierte. Während wir am ersten Tag auf Helgoland aufgrund des starken Windes nicht beim Vogelfelsen fotografiert haben, holten wir das an den anderen Tagen nach: uns hätte es zwar oft beinahe umgeweht, aber es hat sich gelohnt.

Basstölpel

Möwen

 

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